Markus Hötzel wurde am 29.12.1971 in Hückeswagen (Nordrhein-Westfalen) geboren.
Im Kindesalter bekam er den ersten Trompetenunterricht bei seinem Vater. Seine Eltern haben ihm dann später zudem auch intensiven Schlagzeug -und Paukenunterricht beim Solo-Pauker des Städt. Sinfonieorchesters Solingen, Werner Behrendt, ermöglicht, bevor er ab 1987 zusätzlich zum Schlagzeug den ersten Tuba-Unterricht bekam. Sein erster Lehrer war Bertholt Haas (ehem. Solo-Tubist des Rundfunksinfonieorchesters Köln/WDR). Nach einem Jahr intensiver Grundstudien begann Markus Hötzel als Jungstudent der Folkwang-Hochschule Essen Abtlg. Duisburg das vierjährige Studium bei Ulrich Haas (Duisburger Sinfoniker). Während dieser Zeit nahm er zusätzlichen Privatunterricht bei Robert Tucci (Bayerische Staatsoper München). Seit 1993 war Markus Hötzel unter ständiger pädagogischer Betreuung von Roger Bobo (ehem. Los Angeles Philharmonic Orchestra).
Markus Hötzel ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe. Darunter errang er erste Preise beim Bundeswettbewerb „Jugend Musiziert“ 1989 und 1992, einen 1. Preis mit Auszeichnung beim Concours pour les Jeunes Solistes des Regions de l’Europe in Luxemburg als bester Teilnehmer aller Wertungen des Wettbewerbs 1989. Seit 1995 ist er Preisträger des Bundeshochschulwettbewerbs in München sowie seit Mai 1996 des Internationalen Instrumentalwettbewerbs Markneukirchen. Zudem bekam er noch einen 1. Preis beim Hamburger Instrumentalwettbewerb, an dem sämtliche Instrumentengattungen in einer Wertung teilnahmen. Erste Orchestererfahrungen sammelte er nach dem Abitur bei den Bamberger Sinfonikern und dem RSO Stuttgart. 1993 – 1996 war er Mitglied des Rundfunksinfonieorchesters Saarbrücken und Lehrbeauftragter an der dortigen Musik-Hochschule. Danach (1996 – 2000) war er Solotubist der Sächsischen Staatskapelle Dresden/ Semperoper. Von dort wechselte er im Februar 2000 als Solotubist zum NDR-Sinfonieorchester Hamburg, dessen Mitglied er heute ist. Im Mai 2000 gewann er den ersten Preis beim Internationalen Instrumentalwettbewerb Markneukirchen. Von 2000 bis 2003 unterrichtete Hötzel als Lehrbeauftragter für Tuba an der Universität der Künste/ UdK in Berlin. Er ist Mitglied im Melton Tuba Quartett und verwirklicht regelmäßig Projekte für die Kammermusikbesetzung Hornquartett & Tuba, für deren Etablierung er sich ständig auch durch Beschaffung neuer Literatur einsetzt. Für Markus Hötzel wurde bereits eine stattliche Anzahl von Solowerken mit verschiedensten Begleitungen bis hin zu Solowerken mit Orchesterbegleitung geschrieben, welche in unterschiedlichen Verlagen veröffentlicht wurden. Hötzel tritt regelmäßig als Solist bei internationalen Festivals für sein Instrument auf.
Er kann auf zahlreiche Soloauftritte mit namhaften Sinfonieorchestern wie dem WDR-Unterhaltungsorchester, dem RSO Saarbrücken, dem MDR-Sinfonieorchester, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem NDR-Sinfonieorchester sowie in Funk und Fernsehen zurückblicken. Dabei hat er mit Dirigenten wie Christoph Eschenbach, Herbert Blomstedt und Marcello Viotti zusammengearbeitet.
Seine ständigen Klavierpartner mit denen er regelmäßig auch im Ausland gastiert, sind der Italiener Roberto Arosio und der Russe Jewgenij Feldmann, mit dem er 1999 einen aufsehenerregenden Soloabend in der Semperoper Dresden gab.
Als Dozent internationaler Meisterkurse bemüht er sich ständig auch um Kontakte zu neuen Komponisten, um dem Repertoirenotstand der Tuba entgegenzuwirken.