...Stefan Rapp wurde 1968 in Böblingen geboren. Er studierte Schlagzeug an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg i. Br. bei Professor Bernhard Wulff. Dieses Studium war sehr breitgefächert angelegt, und das war durchaus im Sinne von Stefan Rapp; dazu gehörte der Unterricht für Orchesterschlagzeug, Handtrommeln, Musiktheater und Jazz bei verschiedenen Lehrern, z.B. Franz Lang (SWR Freiburg), Taijiro Miyazaki (RSO Basel), Peter Sadlo (München), David Searcy (Mailänder Scala), Isao Nakamura (Karlsruhe), Steven Shick (San Diego), Robert van Sice (New York) und Emanuel Séjourne (Straßbourg).
Stefan Rapp entwickelte in dieser Zeit eine besondere Liebe zum Paukenspiel,´die durch die Arbeit mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Leonard Bernstein und Ricardo Chailly nachhaltig geprägt wurde. Faszinierend war für ihn auch die Arbeit mit dem »Ensemble Modern« unter Peter Eötvös (z.B.Varèse-Programm).
Nach einem kurzen Aufenthalt an der Königlichen Oper in Kopenhagen wurde er 1996 fester Pauker der "Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen" und konzertiert auf der ganzen Welt (bitte klicken www.kammerphilharmonie.com).
Seit der Gründung des Gustav Mahler Chamber Orchestra 1997/98 bis 2003 war Stefan Rapp Mitglied dieses Orchesters bis 2003, mit dem er bei den Festivals in Ferrara sowie in Aix-en-Provence zu Gast war.
Anlässlich eines Xenakis-Konzertes 1997 im Rahmen des Bremer Musikfestes gründete Stefan Rapp gemeinsam mit Marcus Linke und Slavik Stakhov, die auch regelmäßig Gäste der Deutschen Kammerphilharmonie sind, das Schlagzeugensemble »ANTARES-The German Percussion Collective«, das in dieser Dreierkonstellation auftritt, sich aber für umfangreichere Werke auch immer wieder mit weiteren Schlagzeugern aus einem Kreis gleichgesinnter Musiker verstärkt.Antares ist die Bezeichnung für den Hauptstern im Sternenbild Skorpion.
1997-2003 leitete Stefan Rapp die Schlagzeugklasse an der Hochschule für Künste in Bremen.
2007 hatte er die Idee ein Gesamtkunstwerk in Form eines Konzertes zu schaffen.Er entwickelte mit freundlicher Unterstützung von Albert Schmitt (Manager der Die Deutsche Kammerphilharmonie) die Kammermusikreihe »Back to the Roots«, die vom Publikum sehr gut aufgenommen wurde und sich von Jahr zu Jahr größerer Beliebtheit erfreut.