Metropolis 2011

„Metropolis“ repräsentiert international auf künstlerisch einzigartige und dabei ungewöhnliche Weise nicht nur ein Stück der Filmkunst der Weimarer Republik, sondern birgt in sich auch eine der ersten ausformulierten Stadtphantasien des 20. Jahrhunderts. Kein anderer deutscher Film hat die Geschichte des Films nachhaltiger beeinflusst, als der Stummfilm-Klassiker „Metropolis“ von 1926 – ein Film, der als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt ist und den man gesehen haben muss!

Dieser Meinung waren auch das Landesjugendorchester Bremen und das Kommunalkino „City 46“, die sich entschlossen haben, die so genannte Buenos Aires-Fassung des Klassikers auf die Bühne zu bringen. Diese Fassung wurde dank eines Fundes im Filmmuseum von Buenos Aires in Deutschland restauriert und bei der „Berlinale“ 2010 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.
Sie kommt mit einer Länge von fast 3 Stunden dem nur einmal gezeigten Originalfilm „Metropolis“, so wie ihn Fritz Lang ursprünglich produziert hat, so nah wie keine Restauration vorher.

Bei diesem Projekt fanden sich ca. 65 junge Musikerinnen und Musiker zwischen 13 und 25 Jahren zusammen, die unter der Leitung von Stefan Geiger eine Woche intensiv proben, um dann am 28. und 29. Oktober 2011 „Metropolis“ im BLG-Forum (jeweils 19.30 Uhr) mit der Orchestermusik von Gottfried Huppertz und der Aktualisierung durch Frank Strobel zu präsentieren.