Osterprojekt 2002

Wie auch in den vorigen Jahren hat sich das Landesjugendorchester Bremen auch im Frühling 2002 in einer intensiven Arbeitsphase auf sein Osterprojekt vorbereitet. In wöchentlichen Vorproben in Bremen und einer 7-tägigen Probenphase in der Tagungsstätte Bredbeck vom 5.-12. April 2002 erarbeitete das Orchester ein Programm, bestehend aus dem Violinkonzert von Ludwig van Beethoven und der ersten Sinfonie von Johannes Brahms. Die künstlerische Leitung unterlag Prof. Stefan Geiger, Solist war Roland Greutter.
Die Sinfonie Nr. 1 in c-moll, Opus 68 von Johannes Brahms entstand 1876. Auf den
spannungsgeladenen 1. Satz voll von dichter Motivik folgt ein lyrisch-melodisches Andante. Der 3. Satz ist ein fröhliches und bewegtes Poco Allegretto. Die langsame Einleitung des 4. Satzes mündet in das breite, hymnische Thema des Allegro, dem die Sinfonie den Beinamen "Beethovens Zehnte" verdankt.
Das Violinkonzert in D-Dur, Opus 61, von Ludwig van Beethoven ist Stefan von Breuning gewidmet und entstand 1806. Der Charakter des Soloinstruments ist vorwiegend lyrisch, das ganze Konzert ist eine vollendete Synthese der Violine mit dem Orchester. Im 1. Satz meldet sich die Violine mit einer Kadenz und wertet dann im perfekten Zusammenspiel mit dem Orchester das thematische Material aus. Es folgt eine zärtliche Romanze, die direkt zum technisch äußerst anspruchsvollen Rondofinale überleitet.

Das Osterprojekt wurde mit einem Konzert in der Aula des Gymnasiums Westerstede am 12. April und einem Konzert in der Freien Waldorfschule Bremen in der Touler Straße am 13. April abgeschlossen.


Ostern 2002_plakat



Roland Greutter "Das Solo lag bei Roland Greutter in besten, feinfühligen Händen (...) Greutter als Paganini (......




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